Vegetarische Menü's

Festessen vegetarisch ist nicht so leicht. Eine vernünftige Menüplanung soll wohldurchdacht sein. Aber woran muss man denken?

Auf alle Fälle mal: Keine Wiederholungen. Farbe, Konsistenz, Geschmack führen wir daher mit auf. Auch sollte Frucht nicht auf Frucht folgen. Je mehr Leute bekocht werden, desto vielfältiger die Geschmäcker. Da sollte man auf Vielfalt achten.
Auch bei den Garmethoden sollten in einem Menü keine Wiederholen aufkommen.

Klassisch hat man eine kalte Vorspeise gefolgt von einer warmen Vorspeise. Dann kommt ein Zwischengang. Ein Sorbet fügt sich zwischen diesen und den Hauptgang ein. Abgerundet wird das ganze dann durch den Nachtisch und einen Kaffee. Und ganz klassisch würde das Warten auf den Nachttisch noch mit einer Käseplatte überbrückt.
Man sagt: Käse öffnet und schließt den Magen. Daher kann man vor und nach dem Essen eine Käseplatte anbieten. Am Brot sollte man sparen, Sättigungsbeilagen sollten rar gehalten werden, damit die Gäste von allen Gängen futtern können, ohne überfüllt zu werden.

Weihnachtliches Menü 1

Vorspeise kalt: Fruchtiger Krautsalat (fruchtig, knackig)

Vorspeise warm: Kürbissuppe (sämig mild)

Zwischengang: Maronen-Ragout mit Bandnudeln (würzig bissfest)

Espresso-Sorbet (eisig, gerührt)

Hauptgericht: Auberginen-Chili-Pfanne auf Reis (scharf knusprig)

Unterhaltungsprogramm: Käseplatte (fest und weich)

Nachspeise: Bratapfel mit Eis und Sahne (süß)

Ausklang: Kaffee (flüssig)

Weihnachtliches Menü 2

Vorspeise kalt: Käseplatte mit Trauben und Feigensenf dazu kross gebackene Baguette-Scheiben

Vorspeise warm: Wildkräutersuppe (würzig)

Zwischengang: Linsen mit Bandnudeln (scharf)

Feuerwehr: Ananassorbet (fruchtig süß)

Hauptgang: Pilzragout mit Klößen (würzig)

Nachspeise: Mousse (cremig süß)

Ausklang: Kaffee