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Die Jahre

Es ist ein Kampf um ein lieb gewonnenes Hobby.

2013 - noch mit Ziel Rennsteig-Marathon

Januar
So richtig aus den Startlöchern bin ich noch nicht gekommen. Aber zumindest laufe ich überhaupt wieder. Der Februar muss mehr Kilometer bringen, sonst kann ich den Rennsteig vergessen.

Mit einer Ausbeute von gerade mal 60km, aber nur ein langer Lauf dabei, ist der Januar verloren. Zudem war keine Laufgymnastik dabei und nur einmal Lauf-ABC. So geht es natürlich nicht.

Februar
Ab in den Matsch lautet das Motto, das trainiert Balance, Kraft und Ausdauer. Und was soll ich sagen: Es geht doch.
Allerdings aufgrund großer Langeweile habe ich mir ein Hörbuch auf den mp3-Player geschubst. Die langen Läufe gehen allesamt über 3 Stunden und schon auf den kurzen von nur 1 bis 1 1/2 Stunden beginne ich mich zu langweilen. Hörbuch lenkt ab, ich merke nicht, wie die Kilometer vergehen.
Vor diesen so langen Läufen fällt es mir schwer, mich zu motivieren.

Insgesamt wird es mit jedem Tag schwerer Motivation zu finden. Am 24. bin ich auf einen Marquardt-Trainingsplan umgeschwenkt. Die erste Tempoeinheit Ende Februar lief erstaunlich zufriedenstellend, auch wenn die Pace auf 8km noch bei 6'11 im Flachland lag.

März
Es sollte ein lockerer Dauerlauf werden. Nach gpsies.com Korrektur der Höhenmeter sind 552 positive und 572 negative übrig, ein Index von 6,1 für die 11,2km. Sowohl auf- als auch abwärts habe ich mich treiben lassen, was zu gut erhöhtem Puls führte, auf relativ flachen Strecken lief ich den lockeren DL. Herausgekommen ist eine Pace von 7'22 (inkl. Gehpassage). Da der Rennsteig laut Veranstalter aber “nur” 637 positive mit 706 negativen Hm hat muss man das halt “bloß” noch auf 43,5km durchhalten.

Rest
Es gibt gerade keine Läuferin hier. Ich laufe sporadisch mal 5 bis 6km, das geht aus dem Stand ganz gut, aber das regelmässige Lauf-Training ist in diesem Jahr ausgefallen.

Badminton
Regelmäßig gehen wir momentan Badminton spielen. Dabei merke ich deutlich, dass das Lauf-ABC dringend ist, denn die Belastung der Sprunggelenke ist enorm. Wenn man aber derart viel “springen” muss, dann kann sich das doch nur positiv auf die Laufgeschwindigkeit auswirken oder?

Trüppchen, die sich von Arbeit her zum Sporteln treffen, finde ich super. Egal, ob das zum Firmenlauf oder eben zu so einem Badminton-Treff führt. Bei uns hat so ein Trüppchen zum Badminton geführt. Momentan überlegen wir, uns einem Verein anzuschließen, damit wir auch mal im Doppel zusammen spielen können.

2014 - der Kampf um die Lauflust

Sommer
Ein Anfang ist gemacht. Mit 3 Läufen war der Juli mein stärkster Monat seit Juni 2013. Dies zeigt sich dann sehr schnell im Puls. War Lauf Nr. 2 noch knapp über GA1, konnte ich im dritten Lauf 73% des maximalen halten, obwohl ich schneller war. Die Fitness steigt.

Fitness-Training ist auch dabei. Rücken- und Bauchmuskulatur müssen wieder aufgebaut werden, damit lange Läufe Freude machen.

Für erste Einheiten mit T. zusammen hat es noch nicht gereicht. Scheinbar wechseln wir uns krankheitsmässig ab.

Herbst
Herbstliche Läufe sind wunderbar. Entweder das Laub raschelt unter den Füßen oder man sinkt seidenweich in den Schlamm. Dabei ist es weder eiskalt noch brennend heiß, man kann in körperlichen Wohlbefinden vor sich hintraben.

Von daheim gestartet, sind es nur wenige Kilometer bis der Dom des Waldes erreicht ist. Ein wunderbarer Einlauf und dann trödel ich vor mich hin, bekomme den Kopf klarer, kriege die Beine müde und genieße die Ruhe – direkt neben der Autobahn, aber man hört sie nicht überall.

Insgesamt sind Läufe bis 12km angesagt. Wettkampf noch keiner, vielleicht ein Silvesterlauf, aber im Grunde genieße ich das Laufen ohne Wettkampf-(nah-)ziel.

2015 - irgendwo ist ein Wille

Meine Statistik sieht nicht so aus, als ob ich 2016 43,5km auf dem Rennsteig laufen möchte, aber noch ist fast ein Jahr Zeit, den Kreislauf wieder auf Trab zu bringen und dem Körper Beine zu machen.

Dezember
Ich habe mir beim Herumalbern den Fuß angebrochen. Hinkepi hat endlich eine passende Ausrede.

2016 - nur die Knochen sind marode

Da ich mir Anfang Dezember 2015 den Fuß verletzte und er nach dem Training z.T. anschwillt und schmerzt, hat der Orthopäde mir einen Laufanalyse empfohlen. Diese werde ich bei Rosenkrank und Scherer im Bad Homburg Mitte Juli machen lassen.
Besser geht es mir nach dem Laufen im Kinvara und knochentechnisch ist alles in Ordnung. Daher habe ich mit der Gymnastik begonnen, was mir fühlbar gut tut.

Ich hoffe, der Fuß macht mit.

Das Vorhaben “Lauffreude wiederfinden” gelingt nach und nach. Mit T. geht es von der Haustür aus durch die Felder oder ein Stück mit dem Auto in den Taunus hinein und ab durch den Wald. Wir schlappen nebeneinander her und genießen das Grundlagentraining.

2017 - ein schwacher Anfang ist immer noch ein Anfang

Also als Jahreskilometer habe ich die 43,5km vom Rennsteig geschafft. :-)

Generali Staffelmarathon Frankfurt

Ein Staffelmarathon hat mir auf die Beine geholfen. Mein Fitness-Tracker bestätigt mir zwar, dass ich mit dem Hund viele Schritte gehe, aber sehr viel weniger Schritte bin ich gelaufen. Die Staffel motivierte mich weiter zu machen. Letztlich merkte ich am Ende des Wettkampftages, dass mir die vom Sport-Orthopäden des Sanitätshauses empfohlenen Schuhe Schmerzen bereiten.

Das Training für den Staffelmarathon hat dann gezeigt, dass ich wieder sehr am Anfang angekommen bin. 5 km Durchlaufen war anstrengend, auch wenn 7 km gingen.

Mittlerweile läuft es besser und so bin ich auch viel mehr motiviert für Gymnastik & Co..

2018 - ein starkes Stück

Die Ausgangslage ist auf Anfang. Ich laufe gut 40 Minuten durch und habe auch Freude am Laufen. Der Hund läuft manchmal 30 bis 40 Minuten mit, hat dann wenige Schnüffelpausen, so dass sich ein Fahrtspiel ergibt.

Trainingsgelände ist natürlich super hier: An freien Tagen geht es in den Hochtaunus, damit der Kniehub mal in Schwung kommt. Und ab April will ich das Angebot des Jobtickets nutzen, um Teilstrecken zu laufen oder zu radeln, ohne mich körperlich gleich zu überlasten. Ich arbeite in Frankfurt und kann über die Felder heimlaufen.

Pläne habe ich natürlich, aber die verwerfe ich ja eh ständig. Egal. Also:

Halbmarathon in Köln im Herbst (7.10.)
Staffel-Marathon in Frankfurt (28.10.)

Köln also mal wieder. :-)

Der Generali Staffelmarathon

Der Generali Staffelmarathon brachte mich in Fahrt, da ich mich für die längste Strecke über 13,5 km eintrug und es dafür auch keinen Ersatzläufer gab. :-) Klappte hervorragend. Ich bekam so Muffensausen, dass ich in den Greif-Club eintrat und seit September regelmäßig nach Plan trainiere. Noch nicht die vollen Umfänge, aber fast 500 Jahres-Kilometer wurden es dadurch.

Der Wettkampf selbst verschaffte mir ein herrliches, mehrtägiges Hochgefühl. Ich war schneller als alle Prognosen.

Den Silvesterlauf musste ich leider sausen lassen und Köln hat dieses Jahr auch noch nicht geklappt, aber ansonsten … .


nca